Nicolai M. Josuttis: IT-Communication    Konzepte

Software gehört zu den komplexesten Systemen, die von Menschen entworfen werden. Zeitgemäße Methoden helfen, die Komplexität so in den Griff zu bekommen, daß Konzepte frühzeitig vorliegen. Das richtige Maß an Flexibilität liefert dabei eine Qualität, die zukünftigen Anforderungen gerecht wird, ohne die rechtzeitige Fertigstellung aufs Spiel zu setzen.

Softwareentwicklung ist die Kunst der Abstraktion. Es gilt, die Essenz eines Problems zu erkennen, um mit geeigneten Methoden und Architekturen zu reagieren. Dabei dürfen Details nicht den Blick auf das Wesentliche verbauen. Die beste Lösung ist immer die, die einem Problem angemessen ist.
Es gilt:

 alle Anforderungen zu erfassen
 alle Randbedingungen zu erfassen
 Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen
 Veränderliches von Stabilem zu unterscheiden

und mit der entsprechenden Erfahrung

 die passenden Paradigmen auszuwählen
 die passenden Werkzeuge auszuwählen
 eine Architektur mit angemessener Flexibilität zu entwerfen
 einen entsprechenden Softwareentwicklungsprozeß aufzusetzen

Architektur ist das Rückgrat. Sie bestimmt Struktur und Stil eines Systems und legt die dazugehörigen Basistechnologien fest. Im heutigen Zeitalter der neuen Technologien unterliegen Architekturen immer neuen Herausforderungen. Klassische Architekturen, wie die einer Cobol-Anwendung auf einem Mainframe, können das Potential neuer Technologien nicht nutzen. Auf der anderen Seite sind sowohl neue Technologien als auch der Wechsel dorthin mit Risiken verbunden. Die beste Architektur ist immer die, die einem Problem angemessen ist.

Kontakt:  web14@josuttis.de

 


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